Δελφοί - ein Exkurs²

 

Delphi (griechisch Δελφοί - Delphoí ausgesprochen), ursprünglich Pytho (Πυθώ) genannt, war eine Stadt im antiken Griechenland, die vor allem für ihr Orakel bekannt war. Seit 1987 gehören die Ausgrabungen von Delphi zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.


Westlich der Ruinen des antiken Delphi befindet sich die moderne Kleinstadt Delfi.


Delphi galt den Menschen der Antike als der Mittelpunkt der Welt. Dem Mythos zufolge ließ Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt aufsteigen, die sich in Delphi trafen. Der genaue Ort wurde durch den Omphalos (gr. „Nabel“) angezeigt.

Die Erdmutter Gaia vereinigte sich mit dem Schlamm, der nach dem Ende des Goldenen Zeitalters von der Welt übrig blieb, und gebar Python, eine oft auch als „Drache“ bezeichnete geflügelte Schlange, die in der älteren Überlieferung weiblich, erst in späterer Zeit als männlich gedacht wurde. Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte an dem Ort, der später Delphi heißen sollte.

Hera, die Frau des Zeus, war eine Enkelin Gaias. Gaia prophezeite ihrer eifersüchtigen Enkelin, dass Leto, ihre Nebenbuhlerin und eine der Geliebten des Zeus, dereinst Zwillinge (Artemis und Apollon) gebären würde, die größer und stärker als alle ihre Kinder seien. Python prophezeite sich selbst, dass Apollon ihn töten würde, also zog er los, um Leto zu töten, fand sie aber nicht, da sich diese auf der Insel Delos versteckte. So gebar Leto ihre Kinder und Apollon begann Python zu jagen. Er stellte ihn bei Delphi und tötete ihn. Durch das vergossene Blut Pythons übertrugen sich dessen hellseherische Fähigkeiten auf den Ort. So wurde Delphi der Kontrolle Gaias entrissen und befand sich fortan unter dem Schutz Apollons.

 
delphi 4


Der berühmte Säulenbau, der auch unsere Delphi Logo ziert nennt sich "Tholos" welches östlich des dritten Tempels stand.Ein von dem Architekten Theodoros von Phokaia um 380 v. Chr. entworfener Rundbau, zu dem Theodoros auch ein bei Vitruv genanntes theoretisches Werk schrieb.[43] Der für seine Zeit außergewöhnliche Rundbau, ganz aus pentelischem Marmor ausgeführt, lediglich der Cellaboden und der Sockel unter der inneren Säulenstellung waren aus dunklem, eleusinischen Kalkstein, hatte im Stylobat einen Durchmesser von 13,50 Meter. Der Durchmesser des zylindrischen Baukörpers der Cella betrug 8,60 Meter. Zwanzig Säulen dorischer Ordnung mit je 20 Kanneluren bildeten dessen Peristase. Ihnen antworteten im Inneren neun Säulen korinthischer Ordnung, eine zehnte Säulenstellung fiel wegen der Türöffnung weg. In dem radialsymmetrisch angelegten Entwurf korrespondierten somit die korinthischen Säulen mit jedem zweiten Interkolumnium der Peristase. Deren knapp 6 Meter hohe Säulen trugen einen Triglyphen-Metopen-Fries, von dessen einst 40 Metopen nur wenige Reste mit Darstellungen von Kentauren und Amazonen erhalten sind. Auch die Cellawand wurde von einem umlaufenden Triglyphon mit 40 Metopen bekrönt. Als Besonderheit wies die Tholos eine doppelte Sima als Abschluss des Gebälkes auf. Der Bau eröffnete eine kleine Gruppe besonders kostbarer Heiligtumsbauten, alle auf dem Prinzip des Rundbaus beruhend und im 4. Jahrhundert v. Chr. errichtet, die mit der Tholos von Epidauros und dem Philippeion in Olympia zwei weitere außergewöhnliche Vertreter fand. Die Funktion der Tholos in Delphi ist ungeklärt.[44] Drei der einst 20 dorischen Säulen wurden 1938 wieder aufgestellt

 

Impressionen

² Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Delphi
 
 
 

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